Willkommen bei K-FITCO GMBH

Brandbrief von K-FITCO – Kurt Fessel

 

Ich will es klar und deutlich ausdrücken: Ein Unternehmer, der jetzt noch die Zeit und die Energie hat, sich auf irgendwelchen Demonstrationen (nichts gegen Demos, aber alles zu seiner Zeit) mehr oder minder zu betätigen, dem geht es entweder noch verhältnismäßig gut, oder er hat bereits aufgegeben und seinen Steuerberater über den bevorstehenden Gang vors Insolvenzgericht informiert.

 

Andere Unternehmer, glücklicherweise derzeit noch die meisten, stellen ihre Geschäftsmodelle um, mit den vielfältigsten Auswirkungen. Selbst Großunternehmen wie BMW setzen Teile Ihrer Produktionsfaktoren ein, um Atemschutzmasken herzustellen. Vor allem aber die kleinen und mittelständischen Unternehmen, auf welchen letztlich der durchschlagende Erfolg der heimischen Wirtschaft seit Beginn des Wirtschaftswunders ruht, müssen Hals über Kopf ihre angestammten Geschäftsfelder verlassen und aus den Ressourcen, die sie zur Verfügung haben, das Beste machen, um diese harte Zeit durchzustehen. Viele werden dies schaffen, für manche ist es jetzt schon zu spät, und das hat nicht mit Missmanagement zu tun, sondern mit Abhängigkeiten.

Wir spüren nun die Auswirkungen der Globalisierung. Ich halte Globalisierung nicht für generell schädlich, nein. Wo es sich allerdings um lebensnotwendige Güter und Nahrungsmittel handelt, sehe ich eine starke Bewegung zum Insourcing – zurück in die eigene Verantwortung holen, was man bisher aus fernen Ländern wie Taiwan, Bangladesh, China und wherever in the world bezog. Weil man dem Wettbewerbsdruck nachgeben musste. Weil die Produktion schlicht billiger war, und zwar inklusive der immensen Transportkosten.

 

Dies scheint sich momentan kolossal zu ändern, was enorme Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle aller am Wirtschaftskreislauf Beteiligten mit sich bringt. Messebauer bauen keine Messestände mehr auf, weil es derzeit keine Messen gibt. Stattdessen bauen sie Hygieneschleusen und Spuckschutzwände. Taxifahrer gehen Kooperationen mit Paketlieferdiensten ein, weil es keine Passagiere mehr zu befördern gibt (wohin denn auch, wenn keine Messen, Konzerte, Sportveranstaltungen, you name it, mehr stattfinden), stattdessen umso mehr Pakete. Kleinteilige Metallelemente, die ein großer Getriebehersteller benötigt, werden plötzlich vom Unternehmer auf der schwäbischen Alb geliefert, der genauso in den Seilen hängt, weil ihm als Teil der Automotive-Zulieferkette 60% des Umsatzes weggebrochen sind. Diese Liste ließe sich schier endlos fortsetzen.

 

All diese Unternehmer versuchen, ihre Ressourcen in anderen Geschäftsfeldern sinnstiftend unterzubringen. Ich zolle diesen Unternehmertypen meinen tiefen Respekt, weil sie es sind, die durchhalten wollen und nicht aufgeben, auch wenn ihre eigene Situation beunruhigend ist, wenn nicht sogar beängstigend. Insbesondere diejenigen Unternehmer, die – teilweise jahrzehntelang –  die Verantwortung in unserer Gesellschaft und für unsere Gesellschaft wahrgenommen haben und Mitarbeiter eingestellt haben, für welche sie sich verantwortlich fühlen. Wer hat Tim Mälzer vor Kurzem bei Markus Lanz gesehen, wie er angesichts einer Aussage unseres Arbeitsministers Hubertus Heil beinahe vor laufender Kamera in Tränen ausgebrochen wäre, weil er 4 seiner 5 Restaurants womöglich demnächst schließen muss und damit rund 200 seiner 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit schickt? Ich traue es Tim zu, eine Idee zu haben und sie umzusetzen, wie er diese Katastrophe – und für jeden einzelnen Beteiligte wäre das eine Katastrophe, denn wo soll er/sie denn jetzt hin mit dem Gastro-KnowHow – ja, wie Tim diese Katastrophe abwenden kann. Und wir haben Tausende von Tims in Deutschland.

 

Spontane Änderung der Geschäftsmodelle inklusive Anpassung aller zugehörigen Geschäftsprozesse ist jetzt vonnöten. Neukundenakquise in neuen Geschäftsfeldern ist ein hartes Geschäft, nur geht es jetzt halt nicht anders. Ein Unternehmer, der alle seine Kunden persönlich kannte, muss urplötzlich ALLES anders machen, seine Mitarbeiter ausbilden, neue Tools einführen, andere Vertriebskanäle aufbauen, und dies in Windeseile. Eine Mammutaufgabe.

 

Wir, die K-FITCO GmbH, haben die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt und unser Geschäftsmodell quasi über Nacht neu aufgebaut. Wir wollten mit geballter Expertise unseren Teil dazu beitragen, dass möglichst vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Transformationsprozess gelingt, und hierfür haben wir uns selbst transformiert, unter Beibehaltung der Werte, die uns schon immer ausgemacht haben:

 

VERTRAUEN – FLEXIBILITÄT – GERADLINIGKEIT – EMPATHIE – KONSTANZ – VERLÄSSLICHKEIT – GESCHWINDIGKEIT – KRAFT – PIONIERGEIST – KREATIVITÄT – WEITSICHT – LÄSSIGKEIT – SPORTSGEIST – VERTRAUEN.

 

Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Krise uns als Gesellschaft, als Volkswirtschaft, als Menschen zusammenschweißt. Wenn es an der heutigen Situation – im Mai 2020 – überhaupt etwas Gutes gibt, dann das.

 

Unseren Beratungskatalog finden Sie hier: Beratungskatalog. Er wächst täglich an, weil sich Experten aus verschiedensten Disziplinen der Idee verschrieben haben, KMU bei der Transformation ihrer Geschäftsprozesse zu unterstützen. Vom Recruiting-Experten über Altersvorsorgeoptimierung und Vertriebsschulungen bis zur Farb- und Stilberatung. Ich bin gespannt, ob sich jemand findet, der uns eine Aufgabe stellt, die wir nicht in erstklassiger Qualität erledigen können. Mir fällt keine ein.

 

K-FITCO ist dabei. Wir wünschen Ihnen allen einen guten Wirkungsgrad.

 

Ihr

Kurt Fessel

 

P.S. Das Logo werde ich ändern lassen, dazu blieb noch keine Zeit. Wir sind jetzt nicht mehr nur IT-Beratung für Großunternehmen. Wir sind jetzt alles für Kleinunternehmen und Mittelstand.

UNABHÄNGIGE UND NEUTRALE BERATUNG FÜR FIRMENKUNDEN

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