Für viele Kunden ist der Bezug von Software aus anderen Ländern nichts Neues. Der Vorteil lässt sich leicht erkennen: Aufgrund von Wechselkursschwankungen kann es durchaus sinnvoll sein, in anderen Ländern einzukaufen.

 

Wechselkursschwankungen sind aber nur ein Grund. Der zweite ist die interne Preispolitik der Hersteller.

 

Man muss sich die internen Aktivitäten bei weltweit agierenden Software-Herstellern wie folgt vorstellen: Jedes Quartal werden Ranglisten veröffentlich welche Länderorganisation die besten Ergebnisse erzielt hat. Das Ranking wird dargestellt anhand der so genannten "Achievement Rates", also Zielerreichungsraten. Diese wiederum geben an, in welchem Maße die betreffende Länderorganisation die ihr vorgegebenen Umsatzziele erreicht hat.

 

Nur: Nach welchen Kriterien werden diese Umsatzziele vorgegeben? Die individuelle Leistungsfähigkeit der Länderorganisation spielt sicher eine Rolle, auch die makroökonomischen Rahmenbedingungen wie Konjunturerwartungen, Wachstumsprognosen, etc. Ein wesentlicher Punkt allerdings ist eher "intrapsychologischer" Natur: Große Organisationen tendieren dazu, Ihr Heimatland am Besten aussehen zu lassen. Und das führt zu tendenziell besseren Preisen. (Haben Sie zum Beispiel schon mal etwas von "Auslandsaufschlägen" in Höhe von 50% gehört?) Aber auch tendenzielle "Nachzüglerländer" werden zuweilen begünstigt, zumindest wenn sie eine eigene Währung haben. Dann werden schlicht die dort geltenden Listenpreise nach unten angepasst, und schon werden die dort heimischen Kunden mehr kaufen, und - aus deren Sicht - ausländische Kunden ihre Verträge in diesem Land abschließen.

 

Um diese Effekte nutzen zu können, benötigen Kunden dreierlei:

 

1. Ein Tochterunternehmen in diesem Land

2. Die rechtzeitige Kenntnis der unterschiedlichen Preisniveaus

3. Kennnis etwaiger steuerliche Nebeneffekte

 

Zu jedem dieser Punkte können wir kompetent Auskunft geben.Vereinbaren Sie ein Gespräch mit unseren Experten.

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